Übersicht

KEM

Was ist die KEM und was tut sie?

Klima-und Energie-Modellregionen ist ein Programm des Klima- und Energiefonds. Das Ziel ist der 100% Ausstieg aus fossiler Energie. Im Rahmen des Programms werden regionale Klimaschutzprojekte sowie das regionale Modellregionsmanagement ko-finanziert. Klima- und Energie-Modellregion zu sein bietet Zugang zu einem breiten Netzwerk sowie exklusiven Schulungen, Unterstützungen und Förderungen.

Gemeinsam mit Partnern aus der Region werden Projekte in folgenden Bereichen umgesetzt.

  • Erneuerbare Energie
  • Reduktion des Energieverbrauchs
  • Nachhaltiges Bauen
  • Mobilität
  • Landwirtschaft
  • Bewusstseinsbildung

Zum Leitbild der KEM

Die Klima- und Energiemodellregionen https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/  und den Klimafonds https://www.klimafonds.gv.at/

KEM „Althofen Umgebung“

Teilnehmende Gemeinden: Althofen, Friesach, Straßburg, Guttaring, Metnitz und Kappel am Krappfeld 

17409 EinwohnerInnen

Modellregion seit 2016

Region befindet sich in der Umsetzungsphase 

Unsere Klima- und Energie-Modellregion mit den Stadtgemeinden Althofen, Friesach und Straßburg sowie den Marktgemeinden Guttaring, Kappel am Krappfeld und Metnitz hat ein gemeinsames Bekenntnis zum aktiven Klimaschutz und zu einer effizienten Energienutzung sowie für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung abgegeben.

Das KEM-Management koordiniert die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen, der Wirtschaft und der Bevölkerung.

Das Hauptziel der KEM Althofen Umgebung ist die Verbesserung der regionalen Energiebilanz durch Aktivitäten in den Schwerpunktbereichen:

Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien

  • Forcierung Biomasse zur Strom- und Wärmeerzeugung
  • Nutzung der Sonnenenergie
  • Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung
  • Photovoltaik für Stromerzeugung
  • Implementierung einer Plattform für regionalen Brennstoffhandel


Verbesserung der Energieeffizienz

  • Dämmung Gebäudehülle
  • Dämmung Heizungsrohre
  • Energieeffiziente Heizungspumpen
  • Umrüstung auf LED-Beleuchtung in den Gemeinden
  • Förderung von Speicherlösungen, für die Umwelt und die Versorgungssicherheit


Veränderung des Mobilitätsverhaltens in der Region

  • Aufbau Mobilitätskonzept
  • Förderung von E-Car-Sharing
  • Mitfahrkonzepte
  • Radfahren alltagstauglich machen


Bewusstseinsbildung – Öffentlichkeitsarbeit – Kommunikation

  • Aktuelle Information an die Bevölkerung zu allen Energiefragen in den privaten, gewerblichen, landwirtschaftlichen und öffentlichen Bereichen
  • Sensibilisierung der Bevölkerung, dass unser Verhalten nachhaltige Auswirkung auf die nachfolgenden Generationen haben wird.
  • Umwelt als wertvolles Gut verstehen und die gelebte Regionalität in den Mittelpunkt stellen
  • …… wir sind es unseren Kindern schuldig….

Kontakt

Reinhard Primavesi
Manager der Klima- und Energie-Modellregion „Althofen Umgebung“ sowie Projektassistent der Stadtgemeinde Althofen

Adresse:
Stadtgemeinde Althofen, 1. Stock, Hauptplatz 8
9330 Althofen
Tel: 04262/22 88 12
Fax: 04262/22 88 33
E-Mail: reinhard.primavesi@ktn.gde.at

KEM „Feldkirchen und Himmelberg“

  • Modellregion seit 2010
  • Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2
  • Fläche: 134 km²
  • 16.515 EinwohnerInnen (Stand: 01.2017)


Die Kernthemen, auf die sich die Modellregion fokussiert hat, sind:

  • Energiereduktion und Energieeffizienz
  • Energiebereitstellung
  • Mobilität


Es wird versucht alle 3 Kernthemen miteinander zu verknüpfen, um integrative Gesamtkonzepte zu erhalten. Eine permanent installierte Struktur von verschiedensten Stakeholdern aus Wirtschaft, Gemeinden, Vereinen und Bevölkerung soll einen erfolgreichen Projektablauf gewährleisten.


Besonderheiten:
Die Hauptbranchen der regionalen Wirtschaft liegen in der Land- und Forstwirtschaft, im Handel, in den Werkstätten und Maschinenbau, in Unternehmensdienstleistungen und im Realitätenwesen. An der Tiebel (Gewässer) – mit einer Länge von ca. 26 Kilometer – befinden sich 16 Kleinkraftwerke (meist mit Francis-Schachtturbinen), die im Jahr ca. 6,2 MWh Strom produzieren. Die Firmen Kanzian Engineering & Consulting GmbH und Haslinger Stahlbau GmbH tragen als zwei von 22 Betrieben in Kärnten das europäische Umweltmanagement-Zertifikat EMAS.

In der zweiten Weiterführungsphase der „KEM Feldkirchen und Himmelberg“ liegt der Schwerpunkt auch auf den öffentlichen Gebäuden. Durch den Beitritt der Stadtgemeinde Feldkirchen in Kärnten zum E5-Programm ergeben sich auch für die ModellregionsmanagerInnen neue Chancen und Tätigkeitsfelder. Die bestehende Datenbasis soll verbessert werden und ein spezielles Augenmerk soll auf den Energie- und Ressourcenverbrauch der Gebäude der öffentlichen Verwaltung gelegt werden.

Kontakt

Sabine Kinz, Bakk.
Modellregionsmanagerin

Büro Feldkirchen:
Amthofgasse 3
A-9560 Feldkirchen in Kärnten

Bürozeiten:
Di. / Do.: 09:00 – 12:00Uhr
Telefon: +43 (0) 4276 / 2511-330
E-Mail: kem.feldkirchen@kaernten-mitte.at

KEM „Görtschitztal“

Die drei Gemeinden Hüttenberg, Klein St. Paul und Eberstein haben sich zur Klima- und Energiemodellregion „KEM Görtschitztal“ zusammengeschlossen und bekennen sich so zu einer verstärkt nachhaltigen Nutzung mit den lokal verfügbaren Ressourcen.

In dem waldreichen, landwirtschaftlich sehr aktiven und sonnigem Görtschitztal ergibt sich ein ganz besonders gutes Potential, die Region langanhaltend zu stärken und gleichzeitig durch Treibhausgas-Reduktion eine Vorbildfunktion einzunehmen –  etwa in den Bereichen Verkehr, Haushalt, öffentliche Gebäude, Gewerbe und der Stärkung regionaler Lebensmittel.

Hierzu ist eine kostenlose Beratungsstelle eingerichtet worden, bei der sich jeder informieren kann – beispielsweise darüber, welche Einsparungen durch Sanierungen, Heizkesseltausch und Solarstromproduktion am eigenen Dach auf Dauer möglich sind und welche Förderungen privat und gewerblich beantragt werden können. Zusätzlich wird es Informationsveranstaltungen und Aktionen geben.

Ziel ist es allen BürgerInnen einen möglichst einfachen Zugang zu diesen Informationen zu ermöglichen und langfristig eine hohe Lebensqualität in der Region auf ökologisch-nachhaltige Weise zu fördern und zu festigen.

Derzeit befindet sich das Vorhaben in der Konzeptentwicklungsphase.

Bitte folgen Sie dem Link: www.kem-goertschitztal.at

Kontakt

Beppino Defner, MSc
Modellregionsmanager

KEM Manager Görtschitztal
Gemeindeamt Klein St.Paul
9373 Klein St. Paul, Marktstraße 17

Telefon: +43 (0) 4264 / 2401-16
Email: kem-goertschitztal@ktn.gde.at
Web: kem-goertschitzal.at
Facebook: KEMGoertschitztal

KEM „Norische Energieregion“

Die Region beheimatet auf rund 120 km² rund 10.000 EinwohnerInnen und liegt im Norden von Klagenfurt und hat sich das Ziel gesetzt die Energieversorgung weiterzuentwickeln. Mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen sollen die BürgerInnen bei der Generierung von Entscheidungsgrundlagen unterstützt werden, um so die entsprechend dem Stand der Technik und der aktuellen Fördersituation die für sie besten Entscheidungen hinsichtlich ihres Energiebedarfs zu treffen.

Den Entscheidungsrahmen bilden Umweltgesichtspunkte und finanzielle Aspekte gleichermaßen. Das Schöne ist, dass sich beides wunderbar ergänzt und die Stärkung regionaler, ökologischer Energieversorgung die Brieftaschen unserer BürgerInnen langfristig schont und gleichzeitig die Außenhandelsbilanz stärkt.

Zudem legt die Region den Fokus darauf, einen Beitrag zur lokalen Wertschöpfung zu leisten, um sich eine bessere Wettbewerbsposition zu verschaffen, wie zB bei Lebensmitteln. Die Umsetzung nachhaltiger Projekte wird dazu beitragen das Energiesystem auf 100% erneuerbare Energieträger umzustellen und gleichzeitig die regionale Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze zu schaffen und die Lebensqualität in der Region zu erhalten.

Besonderheiten:
praktisch alle erneuerbaren Energieträger sind vorhanden


Beteiligte Gemeinden:

 

Modellregion seit 2017

Die Region befindet sich in der Umsetzungsphase

Übergeordnetes Ziel der „KEM Norische Energieregion“ ist die Energieversorgung und den Energiebedarf ökologischer und dezentraler werden zu lassen. Dazu wurden von den Gemeinden eine Reihe von Maßnahmen erarbeitet und genehmigt. Den vielfältigen Interessen und Fragestellungen der BürgerInnen widmet sich der Modellregionsmanager, welcher als Bindeglied und Ansprechpartner zur Verfügung steht. Ein ganz wichtiges Ziel ist auch, die BürgerInnen zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen, was beispielsweise bei der Errichtung und Sanierung von Wohnraum eine große Herausforderung darstellt. Die Ziele werden mit einer Reihe von Maßnahmen erreicht werden.

Die Umsetzung der Maßnahmen startete im Jahr 2018 und fokussiert auf die Bereiche Energieversorgung, Energiebedarf und Bewusstseinsbildung. Konkret geht es um:

  • Wissensvermittlung für Kinder und Erwachsene
  • den Ausbau der Energieerzeugung via Photovoltaik und Biomasse
  • die Bedeutung der Entscheidungen beim Hausbau
  • den Stellenwert von Energieberatungen
  • die Wertigkeit regionaler Lebensmittel
  • Öffentlichkeitsarbeit für eine nachhaltigere Mobilität
  • das Aufholen bei LED Beleuchtungen
  • die Einführung der flächendeckenden Energiebuchhaltung für öffentliche Gebäude
  • Verbesserungen der Energiebilanz der Abwasserreinigung
  • den Einsatz von E-Geräten (zB E-Rasenmäher)
  • Filmvorführungen

Kontakt

Stephanie Hafner, MSc
Modellregionsmanagerin

KEM „Norische Energieregion“
RM Regionalmanagement Mittelkärnten GmbH
Görtschitztalstr. 135
A-9064 Magdalensberg

Bürozeiten:
Mo. 13:00 – 18:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Telefon: +43 (0) 664 / 5320114
E-Mail: kem.norische@kaernten-mitte.at

KEM „Sonnenland Mittelkärnten“

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Klima- und Energie-Modellregion Sonnenland Mittelkärnten.

Beteiligte Gemeinden: Frauenstein, Glanegg, Liebenfels, Mölbling, St. Georgen am Längsee, St. Veit an der Glan

Klima- und Energie-Modellregion seit 2013

Region befindet sich in der Weiterführungsphase II

Größe: 346,85 km2

Einwohner:innen: 25.939

Ländlich strukturierte Kleinregion; in hügeliger Landschaft in Mittelkärnten; hohe Intensität an Land- und Forstwirtschaft durch eine waldreiche Hügel- und Mittelgebirgslandschaft, mit Stärken im Tourismus.

Besonderheiten: Land- und Forstwirtschaft, Ackerbau, Obstbau, Tourismus, Burgen und Schlösser, Hörfeldmoor, Seen, Nutzung von erneuerbaren Energien, Photovoltaikpark Untermühlbach, PV auf diversen öffentlichen Gebäuden, E-Carsharing

Ziele: Ziel der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Sonnenland Mittelkärnten ist die Nutzung der regionalen Strukturen und Ressourcen, in Kombination mit dem Ausbau von erneuerbaren Energien und der Forcierung von energieeffizienzsteigenden Maßnahmen. Mit der Etablierung der Klima- und Energie-Modellregion Sonnenland Mittelkärnten soll erreicht werden, relevante Maßnahmen durch eine überregional verankerte Gesamtenergiestrategie zu bündeln, um im Weiteren Synergieeffekte langfristig nutzen zu können.

Die Region hat erkannt, dass durch den Aufbau einer Klima- und Energie-Modellregion und den damit einhergehenden Maßnahmen bzw. Aktionen sich eine Möglichkeit ergeben hat, einen wertvollen Beitrag zum aktiven Klimaschutz und dem Ziel von 100% erneuerbarer Energie zu leisten. Die vorhandenen Potenziale an erneuerbaren Energieträgern (v.a. Biomasse und Sonnenenergie) sind eine ideale Voraussetzung für viele der geplanten Maßnahmen.

Aufbauend auf die letzten Jahre der KEM-Arbeit, auf die gesetzten Schwerpunkte und Maßnahmen hat die Region das große Ziel weiterzumachen und die Energie und Mobilitätswende voranzutreiben. Mit diesem Ziel identifiziert sich auch die Region und möchte weiterwachsen.

Bereits durchgeführte Maßnahmen:

  • Forcierung des Öko-Tourismus durch spezielle Angebote
  • Gemeindeübergreifende Treffen für regelmäßigen Austausch und zur Koordination der Maßnahmen
  • Forcierung von KEM-Investprojekten und Vorantreiben einer fossilfreie(re)n Region
  • Diverse Veranstaltungen (Auftaktveranstaltung, Energiesprechtage, Heizen mit erneuerbarer Energie)
  • Laufende Öffentlichkeitsarbeit für Pressepartner und Gemeindezeitungen
  • Teilnahme an wiederkehrenden Veranstaltungsreihen wie der „Europäischen Mobilitätswoche“
  • Durchführung einer Aktion zum Heizungspumpentausch
  • Den Einsatz von kommunalen Akkugeräten vorantreiben
  • Wege, um Plastik im Alltag einzusparen & Upcylingprojekte
  • Bewusstseinsbildung für achtsameres Umgehen mit Energie in Privathaushalten
  • „Kompost, das Gold des Gartens“
  • Kochen und grillen mit Sonnenenergie
  • Erfassung von kommunalen Energiedaten

Geplante Maßnahmen:

  • Umfassende Aktualisierung und Überarbeitung des bestehenden Umsetzungskonzepts
  • Steigerung der Energieeffizienz und nachhaltiger Energieproduktionen
  • Optimierung von Einsparungspotenzialen im öffentlichen Bereich
  • Ausbau der Energiebuchhaltung
  • Alternative Mobilitätsangebote sollen werden weiter forciert
  • Forcierung einer gesunden, regionalen und saisonalen Ernährung von der Kindheit bis ins höhere Alter
  • Minderung der Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten und Gastronomie- und Hotelleriebetrieben
  • Optimierung des Grünraummanagements in Hinblick auf Klimawandelanpassung
  • Forcierung des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen
  • Ausbau der Sonnenenergie auf öffentlichen Dächern
  • Initiierung einer Energiegemeinschaft
  • Modellregionsmanagerin weiter in die Region eingliedern und als „Kümmerin vor Ort“ wahrnehmen
  • Arbeit mit und für die Mitgliedsgemeinden der Klima- und Energie-Modellregion Sonnenland Mittelkärnten
  • Aufbau eines KEM-Kompetenzteams
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung als Basis für das Kernthema Klimaschutz und erneuerbare Energie

Mit den Gemeinden Mölbling, St. Georgen am Längsee, St. Veit an der Glan, Frauenstein, Liebenfels und Glanegg kann die KEM sechs engagierte Gemeinden verzeichnen, welche sich aktiv am Projekt beteiligen.

Bitte folgen Sie dem Link: www.klima-sonnenland.at

Kontakt

Anna Köstinger, BA
Modellregionsmanagerin

Adresse:
Unterer Platz 10, 1. Stock (Arcineum), 9300 St. Veit an der Glan
Tel. (0)4212 45607
E-Mail: kem@kaernten-mitte.at
Web: www.klima-sonnenland.at

Zitat: „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Welt verändern.“ (Afrikanisches Sprichwort)